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im Bad siehts noch ziemlich chaotisch aus |
An dieser Stelle nochmal zwei Danksagungen. Die erste an meine geliebte Ehefrau, die mich die ganze Zeit unterstützt hat und die zweite an meine Berliner Arbeitskollegin Gabi, die mir die Übergangswohnung in Mainz besorgt hat.....herzlichen Dank an Euch beide!
Am 11.07.04 traten wir also die Reise von Berlin nach Mainz an und mußten feststellen, dass 6 Stunden Autobahnfahrt doch ganz schön lang sein können und beide Städte ziemlich weit voneinander entfernt sind. Gestresst von der langen Fahrt kamen wir am abend in Mainz an und bezogen unser Quartier. Es bot genügend Platz für uns drei, aber eine Dauerlösung würde es definitiv nicht sein.
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das Schlafzimmer ist fertig, in rosa und gelb |
Etwas geknickt erkundeten wir in den Folgetagen weiter die Stadt und eines nachmittags betraten wir die Fußgägerzone. Dort gab es ein Eiscafe mit suuuuuper leckerem Eis, fast noch besser als am Potsdamer Platz in Berlin. Dort schlemmten wir gemütlich unsere Rieseneisbecher und setzten unseren Spaziergang fort und landeten plötzlich am Rheinufer, wo Menschen verschiedenster Kulturen den sonnigen Vorabend genossen. Am folgenden Wochenende entdeckten wir immer mehr schöne Facetten von Mainz, unter anderem den großen Mainzer Volkspark. Dort gingen ganze Menschenansammlungen den unterschiedlichsten Freizeitbeschäftigungen nach oder sonnten sich einfach nur und genossen ein kühles Blondes.
Ab diesem Zeitpunkt gefiel uns die Stadt immer besser und mittlerweile fühlen wir uns hier pudelwohl. Was mitunter auch daran liegen mag, dass Mainz viele Ähnlichkeiten mit Berlin hat. Nach etwa 4 Wochen ging sie dann los, die lästige Wohnungssuche. Obwohl wir von unseren Vermietern (83 und 85 Jahre) sehr nett aufgenommen wurden, wollten wir etwas Neues, etwas Eigenes.
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das Wohnzimmer war unser Lagerraum |
Einige Wohnungsangebote waren zwar nicht besonders günstig, befanden sich dann aber doch noch halbwegs in unserem Preissegment. Nach den ersten Besichtigungen machte sich pure Ernüchterung breit, denn für das was dort angeboten wurde hätte man als Mieter eher Geld verlangen müssen anstatt dafür noch zu bezahlen. Die anfängliche Spannung der Wohnungssuche wechselte in pure Frustration. Wir wollten eine Wohnung in der Stadt, mindestens 70qm, 3 Zimmer, wo weder das Bad und die Küche völlig ruiniert, ein Zimmer außerhalb(!) der Wohnung liegt, oder die Umgebung ein riesiges Industriegelände ist. War das zuviel verlangt???
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Ally freut sich über den Halt auf dem Rastplatz |
Nach zähen Verhandlungen mit dem Vermieter, konnten wir einen Monat mietfrei aushandeln, sowie die Kaution um 500 Euro drücken. Am 30.8.04 war es endlich soweit, wir erhielten die Schlüssel zu unserer neuen Wohnung. Nun war Eile geboten, denn der Umzug sollte schon am 25.09.04 steigen. Es mußten alle Wände und Decken gemalert, alle Rahmen, Türen und Fenster vorgestrichen und dann lackiert, sowie alle Fenster geputzt und Dielen und Fliesen geschrubbt werden. Also hieß es wie beim letzten Umzug vor einem Jahr mal wieder täglich um 5.00 Uhr aufstehen, bis 8.30 Uhr in der Wohnung werkeln, dann ab ins Büro (sind glücklicherweise nur 7 Minuten mit dem Rad) und um 16.00 Uhr wieder nach hause um dort weiter zu arbeiten, bis ich dann um Mitternacht völlig fertig ins Bett gefallen bin. Das waren vier stressige Wochen und ohne meine geliebte Frau, die mich zwei Wochen lang pinselschwingend (den Malerpinsel) unterstützt hat, wäre nie alles rechtzeitig fertig geworden. Doch so haben wir es dann doch gerade so geschafft, die Arbeiten am letzten Tag fertigzustellen.
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die Umgebung von Mainz ist doch ganz schön |
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Birgit und Ally erkunden die Innenstadt von Mainz |
Zwei Wochen später standen alle Schränke, hingen alle Bilder, waren alle Regale angebracht, alle Hifi-Geräte angeschlossen, alle Kisten ausgepackt und überflüssiger Kram war im Keller verstaut. Es war wieder Ruhe und Normalität eingekehrt. Ally hat ein schönes Kinderzimmer, Birgit ihre Küche und ich hab meinen Fernseher mit Playstation und meinen Basketballkorb vor der Tür und wie sagte Birgit letztens so treffend? "Ich fühle mich hier in Mainz richtig wohl". Ich glaube das gilt für uns alle........
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